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Die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen
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Chronik
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Hier finden Sie eine kurze Darstellung über die geschichtliche Entwicklung der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen,
Büngern-Technik.
1969
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Am 02. Juni 1969 wurde die Werkstatt für behinderte Menschen gegründet. 19 behinderte Beschäftigte nahmen ihre Arbeit auf und wurden dabei von 2 Handwerkern und 1 Hauswirtschaftskraft betreut. Es war die 2. WfbM im Gebiet des Diözesancaritasverbandes Münster.
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1975 bis 1977
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Von Februar 1975 bis Feburar 1977 (Zwischenlösunge) wurde vorübergehend die Marienschule in Krommert angemietet. Zeitweise waren hier fast 100 Arbeitsplätze.
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1977
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Fertigstellung und Bezug der 1. Erweiterung in Büngern im Februar 1977. Die Werkstatt hatte nun 120 Arbeitsplätze. Am 02. Juni 1977 wurden die neuen Räumlichkeiten eingeweiht.
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1980
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Anfang 1980 wurde die 2. Erweiterung in Büngern fertiggestellt. Danach standen insgesamt 200 Arbeitsplätze zur Verfügung.
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1981
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Der Caritasverband Bocholt übernahm kurzfristig am 1. Juni 1981 die in Konkurs gegangene Holzspielwarenfabrik Krom in Borken. Es entstanden 40 Arbeitsplätze, an denen Geschenkartikel und Holzspielwaren produziert wurden. Nach einer Mitarbeiterbefragung entschied man sich für fagus als Markennamen für das Holzspielzeug.
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1982
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Im Februar 1982 nimmt die Werkstatt zum ersten Mal an der Spielwarenmesse in Nürnberg teil. Durch die Vermittlung des damaligen Bundestagsabgeordneten und Behindertenbeuaftragten Herrmann Buschfort gelang es, noch einen Ausstellungsplatz zu erhalten.
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1983
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Kauf eines Nachbargrundstückes mit aufstehender Halle und einem großen Wohnhaus eines Getränkehändlers neben der Zweigwerkstatt in Borken im Dezember 1983. Planung der notwendigen Erweiterung in Borken um weitere 80 Arbeitsplätze.
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1987
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Der Umbau für 80 neue Arbeitsplätze in Borken wurde im März 1987 abgeschlossen. Neben den 200 Arbeitsplätzen in Büngern gab es nun 120 weitere Arbeitsplätze in Borken. Montagegruppen aus Büngern zogen in die neuen Arbeitsräume. Die kirchliche Einweihung fand am 16. Juli 1987 statt.
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1994
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Fertigstellung und Inbetriebnahme der Abteilung für psychisch behinderte Menschen, integra Industrieservice am Voßkamp im Gewerbegebiet in Rhede am 01. Juni 1994. Es war der 3. Standort mit 50 Plätzen. Die Werkstatt wurde am 28. Oktober 1994 eingeweiht.
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1997
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Fertigstellung und Inbetriebnahme des neu gebauten Förderbereichs in der Zweigwerkstatt in Borken mit 16 Arbeitsplätzen für schwerst mehrfach behinderte Menschen im Februar 1997. Die Einweihung erfolgte am 06. Juni 1997. In Borken gab es jetzt 136 Arbeitsplätze. In weiteren Baumaßnahmen wurden die Pausenhalle gebaut, der Küchenbereich einschließlich Speiseraum zweckmäßig umgestaltet, sowie eine kleine Turnhalle und einige Büros geschaffen.
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2000
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Fertigstellung und Inbetriebnahme der 3. Erweiterung am Hauptstandort in Büngern um 62 Arbeitsplätze im Januar 2000. Es wurden mit dieser Erweiterung der 2. Förderbereich (16 Plätze), ein neuer Arbeitstrainingsbereich (24 Plätze), heute Berufsbildungsbereich, sowie ein Bereich für den Gartenbau und weitere Montageplätze geschaffen. Die Einweihung fand am 20. Oktober 2000 statt.
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2003 bis 2005
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In der Zeit von Oktober 2003 bis November 2005 (Zwischenlösung) wurden vorübergehend Räume für 18 psychisch behinderte Menschen im Rheder Gewerbegebiet in der Gutenbergstraße angemietet.
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2004
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Anmietung und Inbetriebnahme der Zweigwerkstatt in Mussum mit 80 Arbeitsplätzen am 01. Oktober 2004. Die neue Zweigwerkstatt wurde am 19. Juni 2005 in Verbindung mit einem TOT eingeweiht. Es war der 4. Standort innerhalb der Gesamtwerkstatt.
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2005
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Anmietung und Inbetriebnahme weiterer 40 Arbeitsplätze für den Bereich der psychisch behinderten Menschen im Gewerbegebiet in Rhede am Binnenpaß zum 01. Dezember 2005. Die Zwischenlösung "Gutenbergstraße" wurde zeitgleich aufgegeben. Die Einweihung erfolgte am 07. April 2006. Danach hatte die Büngern-Technik an 5 Standorten knapp 600 Beschäftigte und ca. 100 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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2009
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Mit dem Kaufvertrag vom 23.04.2009 erwarb der Caritasverband Bocholt das knapp 2.000 m² große Nachbargrundstück im Bereich der Zweigwerkstatt Mussum. Nachdem der Kaufvertrag der vorher angemieteten Zweigwerkstatt Mussum am 20.11.2009 unterschrieben wurde, standen mit der bereits vorhandenen ebenfalls ca. 2.000 m² Freifläche der Zweigwerkstatt somit 4.000 m² Grundstücksfläche für die Erweiterung Mussum zur Verfügung.
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2011
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Im November 2011 wurde der Förderbereich der Erweiterung des Standortes Mussum fertig. 18 schwerst mehrfach behinderte Beschäftigte fingen in den neuen Gruppenräumen an. 13 Beschäftigte kamen aus Borken und Büngern sowie 5 Beschäftigte waren Neuaufnahmen.
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