Chronik


Reise durch die Zeit

Hier finden Sie eine kurze Darstellung über die geschichtliche Entwicklung der Werkstatt für
Menschen mit Behinderungen, Büngern-Technik.

 

Jahr Ereignis
2016-2018
Von März 2017 bis März 2018 wurde der alte Flurtrakt in Büngern renoviert. Die erste Bau-maßnahme gab es bereits im November 2016. Der Serverraum musste aus diesem Bereich verlegt werden. Für den neuen Serverraum wurde ein Teil der Nieterei abgetrennt und umgebaut.

Im März 2017 begannen dann die Abrissarbeiten des Flurtraktes. Zuvor mussten die Heizungsrohre noch verlegt werden. Im Mai 2017 wurde das Atrium und der Eingang zur Küche gesperrt. Auch das Atrium wurde renoviert und neu gestaltet. Eine lange Rampe zur Küche ersetzt nun den früheren Aufzug, diese können die Rollstuhlfahrer selbstständig hochrollen.

Der abgerissene Flurtrakt war der älteste Teil der Werkstatt und in einem maroden Zustand. Beispielsweise mussten die Versorgungsleitungen neu gelegt werden und es gab aufgrund des Alters unvorhersehbare Renovierungsarbeiten.

Im März 2018 war dann alles, inklusive Umgestaltung des Atriums mit einem neuen Empfangsbereich des Standortes Büngern, fertig.
 2016
Die Erweiterung des angemieteten Gebäudes am Binnenpaß (integra Industrieservice) wurde im März 2016 fertiggestellt. Im Dezember 2012 waren zwei Gruppen zum Standort Mussum ausgelagert worden, da an den Standorten von integra keine Kapazitäten mehr frei waren. Am 08.03.2016 zog die erste Gruppe wieder zum Binnenpaß. Die zweite Gruppe folgte am 04. April 2016.

Zum Stichtag 08.03.2016 hat die Büngern-Technik 728 anerkannte Werkstattplätze:
262 in Büngern
136 in Borken 200 in Mussum
130 in Rhede (integra Industrieservice)

In einer kleinen Feierstunde weihte Pfarrer Thorsten Schmölzing am 17.06.2016 die neuen Räumlichkeiten am Binnenpaß ein.
 2013 Am Freitag, 12.07.2013 wurde die Erweiterung der Zweigwerkstatt Mussum feierlich mit einem Wortgottesdienst durch Pfarrer Andreas Hagemann eingeweiht. Für die Öffentlichkeit gab es am Sonntag, 14.07.2013 einen Tag der offenen Tür.
 2013 "Was lange währt, wird endlich gut" getreu diesem Motto wurde die neue Pausenhalle in Büngern am 23.05.2013 bei Kaffee und Kuchen offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Die Planungen zu der Pausenhalle existieren schon seit mehreren Jahren, da der Platz im Speisesaal durch die hohe Zahl an Beschäftigten am Standort Büngern nicht ausreichend war.
 2013 Zum Januar 2013 ist die WfbM Büngern-Technik zugelassener Träger der Arbeitsförderung nach §178 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und §2 der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung.
 2012
Am 3. Dezember 2012 wechselten 2 Gruppen von integra Industrieservice, je 1 Gruppe vom Voßkamp und Binnenpaß, zum Standort Mussum.
Zum 31.12.2012 hat die Büngern-Technik mehr als 700 Beschäftigte.
 2012 Die Erweiterung der Zweigwerkstatt Mussum wurde abgeschlossen. Zum 01.07.2012 gibt es in Mussum 200 anerkannte Werkstattplätze. 
 2011 Im November 2011 wurde der Förderbereich der Erweiterung des Standortes Mussum fertig.
18 schwerstmehrfachbehinderte Beschäftigte fingen in den neuen Gruppenräumen an.
13 Beschäftigte kamen aus Borken und Büngern sowie 5 Beschäftigte waren Neuaufnahmen.
 2009 Mit dem Kaufvertrag vom 23.04.2009 erwarb der Caritasverband Bocholt das knapp 2.000 m2 große Nachbargrundstück im Bereich der Zweigwerk-statt Mussum.

Nachdem der Kaufvertrag der vorher ange-mieteten Zweigwerkstatt Mussum am 20.11.2009 unterschrieben wurde, standen mit der bereits vorhandenen ebenfalls ca. 2.000 m2 Freifläche der Zweigwerkstatt somit 4.000 m2 Grundstücksfläche für die Erweiterung Mussum zur Verfügung.
 2006 Die Büngern-Technik hat an ihren 5 Standorten knapp 600 Beschäftigte und ca. 100 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

 

 

 
 Jahr Ereignis
2005
Anmietung und Inbetriebnahme weiterer 40 Arbeitsplätze für den Bereich der psychisch behinderten Menschen im Gewerbegebiet in Rhede am Binnenpaß zum 01. Dezember 2005. Die Zwischenlösung "Gutenbergstraße" wurde zeitgleich aufgegeben. Die Einweihung erfolgte am 07. April 2006.

Danach hatte die Büngern-Technik an 5 Stand-orten knapp 600 Beschäftigte und ca. 100 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
2004 Anmietung und Inbetriebnahme der Zweig-werkstatt in Mussum mit 80 Arbeitsplätzen am
01. Oktober 2004. Die neue Zweigwerkstatt wurde am 19. Juni 2005 in Verbindung mit einem "Tag der offenen Tür" eingeweiht. Es war der 4. Standort innerhalb der Gesamtwerkstatt.
2003 bis 2005 In der Zeit von Oktober 2003 bis November 2005 (Zwischenlösung) wurden vorübergehend Räume für 18 psychisch behinderte Menschen im Rheder Gewerbegebiet in der Gutenbergstraße angemietet.
2000 Fertigstellung und Inbetriebnahme der 3. Er-weiterung am Hauptstandort in Büngern um
62 Arbeitsplätze im Januar 2000. Es wurden
mit dieser Erweiterung der 2. Förderbereich
(16 Plätze), ein neuer Arbeitstrainingsbereich (24 Plätze), heute Berufsbildungsbereich, sowie ein Bereich für den Gartenbau und weitere Montageplätze geschaffen. Die Einweihung fand am 20. Oktober 2000 statt.
1997 Fertigstellung und Inbetriebnahme des neu gebauten Förderbereichs in der Zweigwerkstatt in Borken mit 16 Arbeitsplätzen für schwerst mehrfach behinderte Menschen im Februar 1997. Die Einweihung erfolgte am 06. Juni 1997. In Borken gab es jetzt 136 Arbeitsplätze.

In weiteren Baumaßnahmen wurden die Pausen-halle gebaut, der Küchenbereich einschließlich Speiseraum zweckmäßig umgestaltet, sowie eine kleine Turnhalle und einige Büros geschaffen.
1994 Fertigstellung und Inbetriebnahme der Abteilung für psychisch behinderte Menschen, integra Industrieservice, am Voßkamp im Gewerbegebiet in Rhede am 01. Juni 1994. Es war der 3. Standort mit 50 Plätzen. Die Werkstatt wurde am 28. Oktober 1994 eingeweiht.
1989 Da die Verwaltung mit Sitz am Standort Büngern in provisorischen und beengten Räumen arbeiten musste, wurde an das bestehende Werkstatt-gebäude ein Büroneubau errichtet und 1989 fertiggestellt.
1987 Der Umbau für 80 neue Arbeitsplätze in Borken wurde im März 1987 abgeschlossen. Neben den 200 Arbeitsplätzen in Büngern gab es nun 120 weitere Arbeitsplätze in Borken. Montagegruppen aus Büngern zogen in die neuen Arbeitsräume. Die kirchliche Einweihung fand am 16. Juli 1987 statt.
1983 Kauf eines Nachbargrundstückes mit aufstehender Halle und einem großen Wohnhaus eines Getränkehändlers neben der Zweigwerkstatt in Borken im Dezember 1983. Planung der notwen-digen Erweiterung in Borken um weitere 80 Arbeitsplätze.
1982 Zur Erleichterung der Kundenakquise erhält die Werkstatt für behinderte Menschen den neutralen Namen "Büngern Technik". Von Fachleuten war empfohlen worden, sich nicht als Werkstatt für Behinderte auf der Nürnberger Spielwarenmesse zu präsentieren.
1982 Im Februar 1982 nimmt die Werkstatt zum
1. Mal an der Spielwarenmesse in Nürnberg teil. Durch die Vermittlung des damaligen Bundestags-abgeordneten und Behindertenbeauftragten Herrmann Buschfort gelang es, noch einen Ausstellungsplatz zu erhalten.
1981 Der Caritasverband Bocholt e.V. übernahm kurzfristig am 01. Juni 1981 die in Konkurs gegangene Holzspielwarenfabrik Krom in Borken. Es entstanden 40 Arbeitsplätze, an denen Geschenkartikel und Holzspielwaren produziert wurden. Nach einer Mitarbeiter-befragung entschied man sich für fagus als Markennamen für das Holzspielzeug.
1980 Anfang 1980 wurde die 2. Erweiterung in Büngern fertiggestellt. Danach standen insgesamt 200 Arbeitsplätze zur Verfügung.
1977 Fertigstellung und Bezug der 1. Erweiterung in Büngern im Februar 1977. Die Werkstatt hatte nun 120 Arbeitsplätze. Am 02. Juni 1977 wurden die neuen Räumlichkeiten eingeweiht.
 1975 bis 1977 Von Februar 1975 bis Feburar 1977 (Zwischen-lösung) wurde vorübergehend die Marienschule in Krommert angemietet. Zeitweise waren hier fast 100 Arbeitsplätze.
1975 Am 22.09.1975 wird die Büngern-Technik vom Präsidenten der Bundesanstalt für Arbeit als "Werkstatt für Behinderte" anerkannt.
1971 Im Frühjahr 1971 wurde die bisher noch genutzte Lehrerwohnung frei, so daß dort eine neue Küche und ein Speisesaal eingerichtet werden konnten.
1969
Am 02. Juni 1969 gründete der Caritasverband Bocholt die "Werkstatt für behinderte Menschen". In der ehemaligen Kardinal-von Galen- Schule (Grundschule) in Büngern nahmen 22 behinderte Beschäftigte ihre Arbeit auf und wurden dabei von 2 Handwerkern und 1 Haus-wirtschaftskraft betreut.

Es war die 2. WfbM im Gebiet des Diözesan-caritasverbandes Münster.

Am 22. Oktober 1969 wurde die Werkstatt eingeweiht.